Vrumona: Qualität schmeckt nach mehr

Im Gebiet des Utrechtse Heuvelrug hat bereits seit mehr als fünfzig Jahren die Firma Vrumona ihre Niederlassung. Dort, wo das Sourcy-Quellwasser aus der Erde kommt. Der Erfrischungsgetränkegigant aus der Heineken-Gruppe ist bekannt, und nicht nur in Bunnik. Mit Marken wie Pepsi, Sisi, Sourcy und 7up nimmt Vrumona einen prominenten Platz im Regal der Erfrischungsgetränke ein. Insgesamt liefert das Unternehmen einige Dutzend Erfrischungsgetränke und Fruchtsäfte. Alle unterschiedlichen Rezepturen werden gehegt und gepflegt. Qualität ist einer der absoluten Erfolgsfaktoren innerhalb des Unternehmens. Vrumona benutzt Isoware, das digitale Qualitätssystem von Metaware.

Vor einigen Jahren begann Hans Aalbers bei Vrumona mit dem digitalen Qualitätsprojekt. Das Unternehmen entstand 1948 aus einer Fusion von ungefähr dreißig kleinen Herstellern von Erfrischungsgetränken in und um Utrecht. Schon davor begleitete er bei Heineken ein ähnliches Qualitätsprojekt. Ein Aspekt war für Aalbers besonders wichtig: Das System musste digital sein. „Aus Erfahrung weiß ich, dass ein System auf dem Papier viel Zeit kostet. Die Verwaltung und Benutzung, das Wiedererlangen alter Verfahren, diese Dingen kosten sehr viel Zeit. Ein digitales System ist dann viel schneller. Vor allem das Suchen wird durch gut zugängliche Datenbanken enorm vereinfacht“, so der Verwalter des Prozessbetreuung.

Aalbers entschied sich für Isoware, nachdem seine Begeisterung nach einer Pilotpräsentation geweckt war. Ausschlaggebend war die Tatsache, dass Isoware, wie alle Produkte von Metaware, auf der Grundlage von Lotus Notes arbeitet. Und diese Anwendung wird bei Vrumona in Kürze eingeführt. Darüber hinaus hält Aalbers Isoware für ein „offenes“ Paket, in dem kundengerichtete Anpassungen einfach zu realisieren sind.

Das Qualitätsbewusstsein ist bei Vrumona bereits seit Jahren vorhanden. Wer zum Beispiel eine 7Up bestellt, möchte, dass sein Getränk ganz genauso schmeckt, wie 7Up schmecken soll. Das ist jetzt so und das war immer so. Gediegene Kenntnisse über Rohstoffe, Rezepturen und Produktionsverfahren bilden die Grundlage, um den Wünschen des Kunden entgegenzukommen. „Früher funktionierte das mittels Überlieferung von Mitarbeiter zu Mitarbeiter, mit Reißzwecken an der Pinnwand und Arbeitsanweisungen in Mappen“, erzählt Aalbers. Doch diese Methode ist in seinen Augen nicht wasserdicht.

„Stellen Sie sich vor, dass etwas schief läuft und die Herstellung eines Erfrischungsgetränkes vorübergehend gestoppt werden muss. Fragen Sie fünf verschiedene Mitarbeiter, was in so einem Fall zu tun ist, und Sie werden fünf verschiedene Antworten erhalten. In groben Zügen stimmen sie überein, es gibt jedoch immer kleine Abweichungen. Mit einem guten Qualitätssystem werden auch diese kleinen Unterschiede aus der Welt geschafft. So erhält man eine Einheit.“
Eine Einheit, die bei Vrumona bereits in einem frühen Stadium kreiert wurde. Durch ein gut funktionierendes Trainingssystem wissen alle Mitarbeiter, was von ihnen erwartet wird und welche Verfahren innerhalb ihrer Funktion gelten. Ein gut zugängliches Qualitätssystem sorgt dafür, dass man die Verfahren zu jedem Zeitpunkt zurate ziehen und Verbesserungsideen beitragen kann. Nicht jeder, der Zugang zu dem System hat, kann so einfach Änderungen eintragen. Letztendlich können nur die Abteilungsverwalter die Datenbank wirklich einrichten. So bildet das System ein tolles Tool im Streben von Vrumona, um qualitativ hochwertige Produkte auf den Markt zu bringen.

Vrumona bringt jährlich Millionen Hektoliter an Erfrischungsgetränken auf den Markt. Ein Markt, der sich gut entwickelt. Jedes Jahr führt das Tochterunternehmen von Heineken einige neue Getränke ein. Die neuen Geschmacksrichtungen von Royal Club und Xi sind gute Beispiele dafür. Das Qualitätssystem muss flexibel sein, um die neuen Rezepturen und dazugehörenden Verfahren gut aufzunehmen. Für die Rezepturen wurde ein kundenspezifisches Modul entwickelt, das in ein Qualitätssystem integriert wurde. Aalbers ist begeistert von den Möglichkeiten, die Isoware auf diesem Gebiet zur Verfügung stellt: „Das Paket ist einfach an persönliche Wünsche anzupassen und darüber hinaus gut zu verwalten und zu bedienen.“

In Zukunft möchte Vrumona auch ein Audit-Modul mit dem System verbinden. Und auch Produktinformationen für den Kunden müssen in das Isoware-Paket integriert werden.